Freya Klier liest in der Markuskirche

Die Autorin Freya Klier liest am Reformationstag im Rahmen der Ausstellungseröffnung zum Ersten Weltkrieg aus ihrem neuen Buch

                                 dresden 1919

Bei einem Glas Wein können Sie im Anschluss an die Lesung mit der Autorin

persönlich ins Gespräch kommen und die Ausstellung besichtigen.

Das Buch und zwei weitere Bücher von Freya Klier können Sie an unserem

begleitenden Büchertisch erwerben und signieren lassen.

 

Zum Inhalt des Buches

Dresden 1919 - die Stadt gleicht einem Brennglas, in dem sich die Lage der entstehenden Weimarer Republik spiegelt: Klassenkämpfer treffen auf Sozialdemokraten und ein kaisertreues Bürgertum. Kriegskrüppel und Schwerverwundete prägen den Alltag ebenso wie eine pulsierende Künstlerszene. Jederzeit droht der Bürgerkrieg. Aus historischen Zeugnissen und den Erinnerungen beteiligter Akteure formt Freya Klier ein beeindruckendes Panorama der damaligen Jahre und spannt den Bogen in unsere Zeit, indem sie Parallelen zur Gesellschaft heute zieht.

Freya Klier lässt Menschen zu Wort kommen, die damals hautnah dabei waren: sie zitiert aus den Tagebüchern von Käthe Kollwitz und Victor Klemperer, sie zeichnet Erinnerungen von Erich Kästner, Ernst Toller, Oskar Kokoschka und Marie Stritt auf. Die zwölfjährige Jüdin Johanna Lindemann schildert beeindruckend, was Kinderarmut in der Kriegs- und Nachkriegszeit bedeutete. Noch weiß sie nichts von dem dramatischen Schicksal, das sie erwartet.

31.10.2018 - 18:00 bis 21:00
Markuskirche (Kapelle) Karl-Stieler-Straße 8A
Eintritt frei